Chondroitin-Mangel – Ursachen, Symptome und Folgen

Ursachen für einen Chondroitin-Mangel können beispielsweise äußere Verletzungen, das Alter oder Arthritis sein.1 Durch einen Chondroitin-Mangel kommt es im Körper zu einer unzureichenden Versorgung des Knorpelgewebes mit den für den Knorpel notwendigen Bestandteilen, was schließlich zu einer Schädigung und Degeneration der Zellen bzw. des Knorpelgewebes führt, da die Zellen sich nach den alltäglichen Anstrengungen nicht vollständig regenerieren können.

Weiter führt dies dazu, dass die Grundmasse des Knorpels an Flexibilität und Elastizität verliert sowie die Wasserbindungsfähigkeit. Dadurch wird die Stoßdämpfungsfähigkeit des Knorpelgewebes vermindert. Dies wiederum kann dazu beitragen, dass Gelenkschmerzen und Arthrose als Folge auftreten.

Besonders für Sportler ist es daher wichtig, auf eine gute „Gelenkschmierung“ zu achten, zur Prophylaxe gegen eine Gelenkdegeneration und Arthralgie (Gelenkschmerzen mit diverser Pathogenese). Für Sportler ist daher ebenfalls eine ausreichende Menge an Hyaluronsäure (und Glucosamin) für die Gelenkschmierung sehr wertvoll.2 3

Weiterhin ist bekannt, dass ein Chondroitin-Proteoglykanen-Mangel zu Zytokinese-Defekten bei frühen Embryonen führen kann.4

Chondroitin-Mangel als Teilursache von Morbus Morquio

Die angeborene Stoffwechselstörung Morbus Morquio (Morquio-Krankheit) ist durch die Ausscheidung von übermäßigen Mengen an Keratansulfat und Chondroitinsulfat gekennzeichnet. Bei dieser extrem seltenen Erkrankung leiden die Betroffenen unter schweren Skelettverformungen und Abflachungen der Wirbelkörper (Platyspondylie).5 6

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