Chondroitin bei Hautrötungen, -reizungen sowie juckender und schuppiger Haut (Psoriasis)

Schuppenflechte bzw. Psoriasis sind bekannterweise eine nicht-ansteckende Autoimmunerkrankung, die ihren Ursprung in der genetischen Veranlagung des Patienten haben. Dabei manifestiert sich die Erkrankung zumeist als entzündliche Hautkrankheit (Dermatose), kann aber in selteneren Fällen auch als Systemerkrankung andere Organe betreffen sowie mit Begleiterkrankungen wie Diabetes Mellitus und Schlaganfall einhergehen.1

Die Einnahme von Chondroitin bei Hautrötungen und Hautreizungen sowie juckender und schuppiger Haut wird beispielsweise in früheren Studienarbeiten sowie einer Forschungsarbeit von Möller et al. aus dem Jahr 2010 empfohlen. Möller et al. untersuchten die Wirkung von Chondroitin bei Patienten mit Kniearthrose und Schuppenflechten (Psoriasis) bestätigten die Wirksamkeit und Sicherheit von Chondroitin als symptomatisches und langsam wirkendes Mittel gegen Kniearthrose und Psoriasis, denn beide Pathologien verbesserten sich durch die Einnahme von 800mg Chondroitin täglich.2

In den früheren Forschungsarbeiten konnten, nach einer 2-monatigen bis 3-monatigen Einnahme bei Patienten, die unter Schuppenflechte leiden, ebenfalls eine Verbesserung der Haut sowie Reduktion der Schmerzen dokumentiert werden. Neuere Studienarbeiten hingegen konnten diese Ergebnisse allerdings nicht bestätigen.3 Dennoch berichten Menschen mit Schuppenflechten teils über eine sehr gute Wirkung oder sogar vollständige Genesung, nach der Einnahme von Chondroitin in Kombination mit Glucosamin.4

Psoriasis (Schuppenflechte) werden durch nicht-steriodiale entzündungshemmende Mittel induziert bzw. verstärkt

Einen besonderen Vorteil bietet Chondroitin Patienten mit Arthrose und Schuppenflechten zudem laut Berichten dadurch, dass nicht-steroidale entzündungshemmende Mittel Schuppenflechte sogar induzieren oder verstärken.5 In diesem Bereich sind allerdings noch weitere Studien notwendig,  bevor endgültige Schlüsse daraus gezogen werden können.

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