Nebenwirkungen und Wechselwirkungen von Chondroitin

In der Forschung wurde Chondroitin bis zu 6 Jahre lang sicher eingenommen. Es gilt als sicher, wenn es oral eingenommen wird oder als Augenlösung während einer Kataraktoperation verwendet wird.1 Bei der oralen Einnahme von Chondroitin treten gewöhnlicherweise nur selten leichte Nebenwirkungen auf. Genauer umschrieben kann es zu:

  • Magenbeschwerden (leichte Bauchschmerzen),
  • Übelkeit,
  • Sodbrennen,
  • Kopfschmerzen,
  • Blähungen,
  • Durchfall,
  • Verstopfung,
  • geschwollene Augenlider,
  • Schwellungen der Beine,
  • Haarausfall,
  • Hautausschläge und
  • einem unregelmäßigen Herzschlag kommen.2 3

Wenn Chondroitinsulfat kurzfristig in den Muskel injiziert, auf die Haut aufgetragen oder in Form von Augentropfen verwendet wird, steigt die Wahrscheinlichkeit für Nebenwirkungen.4 5

Weitere Nebenwirkungen, Wechselwirkungen, Gegenanzeigen und Warnhinweise zu Chondroitinsulfat

Es wird gewarnt, dass Chondroitin das Blutungsrisiko erhöhen kann, wenn gleichzeitig Mittel zur Hemmung der Blutgerinnung eingenommen werden. Daher sollte Chondroitin nur unter ärztlicher Aufsicht zusammen mit Blutgerinnungshemmern (z.B. Warfarin) eingenommen werden. Zudem sollten Personen mit Asthma vorsichtig bei der Einnahme von Chondroitin sein, da dadurch Atemprobleme verschlimmert werden können. Außerdem sollte Chondroitin während einer Schwangerschaft oder Stillzeit nicht verwendet werden, da es hierfür bislang keine zuverlässigen Informationen zur Sicherheit bezüglich der Einnahme gibt.

Zusätzlich sollten Personen, die eine Allergie gegen Chondroitinsulfat-Produkte haben diese nicht verwenden. Werden nach der Verwendung von Chondroitin Anzeichen einer allergischen Reaktion (z.B. Nesselsucht, schwieriges Atmen, Schwellung des Gesichts, der Lippen, der Zunge oder des Hales) bemerkt, soll umgehend medizinische Hilfe aufgesucht werden. Obendrein gibt es aus frühen Forschungsergebnissen Anhaltspunkte, dass Chondroitin die Ausbreitung oder das Wiederauftreten von Prostatakrebs verursachen kann. Allerdings zeigten sich die Ausbreitung oder das Wiederauftreten von Prostatakrebs nicht bei der Verwendung von Ergänzungsmittel mit Chondroitinsulfat.6 7 8

Mangan in Nahrungsergänzungsmitteln

Ferner können manche Nahrungsergänzungsmittel mit Chondroitinsulfat eine höhere Menge an Mangan enthalten, was bei einer langen Anwendung zu Problemen führen kann. Sehr weit her gegriffen besteht theoretisch die entferne Möglichkeit einer Kontamination mit der Rinderwahnsinnserkrankung, da Chondroitinsulfat-Produkte aus Rindern hergestellt werden.9

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