Chondroitin Wirkung & Anwendungsgebiete

Wird Chondroitin in Form von Nahrungsergänzungsmittel eingenommen, so sorgt das Chondroitin für den Aufbau von Bindegewebe im gesamten Körper, einschließlich des Aufbaus des Bindegewebes, welche die Gelenke und den Gastrointestinaltrakt bilden. Da eine Funktion von Chondroitin das Halten von Wasser ist, bietet es den Nutzen bei steifen oder beschädigten Geweben und Gelenken für Schmierung und Flexibilität zu sorgen. Verwendet wird Chondroitin (bzw. Chondroitinsulfat) gerne und häufig als gelenkunterstützendes Nahrungsergänzungsmittel, zur natürlichen Unterstützung des Knorpelwiederaufbaus im Körper sowie zur Förderung der Geweberegeneration, nach Verletzungen oder nach sportlicher Betätigung.

Viele Studien belegen zudem, dass das Chondroitin bei Gelenkschmerzen bzw. Arthrose dazu beiträgt die Schmerzen zu reduzieren und die Bewegungsreichweite zu verbessern. Als Nahrungsergänzungsmittel wird es daher auch regelmäßig bei Gelenkschmerzen und Gelenkerkrankungen eingesetzt. Insbesondere bei Arthrose wird Chondroitin häufig verwendet, dabei oft in Kombination mit anderen Nahrungsergänzungsmitteln wie Glucosamin, MSM oder Mangan. Aber auch bei anderen Anzeichen vom „Verschleiß des Körpers“, aufgrund des Alterns, wird Chondroitin häufig verwendet.

In den Studienarbeiten zu Chondroitin wird zwar nicht immer belegt, dass Chondroitin bei Gelenkschmerzen helfen kann, es zeigen aber viele Studien, dass es wirksam und sicher ist. In der bekannten Natural Medicines Comprehensive Database wird Chondroitin bei Gelenkschmerzen und Arthrose als „möglicherweise wirksam“ eingestuft (während Glucosamin als „wahrscheinlich wirksam“ bei Gelenkschmerzen und Arthrose eingestuft wird). Weiterhin befürworten viele Institutionen die Verwendung von Chondroitin zur Bekämpfung Gelenkschmerzen auf natürlicher Weise (bevor rezeptpflichtige Medikamente eingesetzt werden).

Neben der Bekämpfung von Gelenkschmerzen wird Chondroitin zudem häufig zur Linderung von chronischen Knieschmerzen und den sogenannten Sacroiliac (SI) Gelenkschmerzen empfohlen (welche Schmerzen in den oberen Beinen und im unteren Rückenbereich verursachen).

Auf den nächsten Seiten finden Sie eine Übersicht über die verschiedenen Anwendungsgebiete von Chondroitin sowie Informationen bezüglich der Einnahme und Dosierung sowie möglicherweise auftretenden Nebenwirkungen. Vorab sei noch erwähnt, dass Chondroitin über einen längeren Zeitraum (über 3 Monate) eingenommen werden sollte, bevor die volle Wirkung spürbar wird. Für eine noch bessere Wirkung, bei den verschiedenen Umständen und Erkrankungen, bietet sich zudem eine Kombination von Chondroitin mit anderen Mitteln an.1 2 3

Wirkung & Anwendungsgebiete

Allgemein findet Chondroitin Anwendung bei:

  • Grauer Star bzw. Katarakt (bei Grauer-Star-Operationen bzw. Kataraktoperationen),
  • Gelenkschmerzen und -erkrankungen wie Arthrose und Arthritis,
  • Sacroiliac (SI) Gelenkschmerzen,
  • Harnwegsinfektionen,
  • Chronische Knieschmerzen,
  • Bei durch Medikamente verursachte Gelenkschmerzen (während einer Brustkrebs-Behandlung),
  • trockenen Augen (und beim Sicca-Syndrom, auch bekannt als Keratokonjunktivitis),
  • Muskelkater nach dem Training,
  • saurem Reflux (Gastroösophageale Refluxkrankheit, abgekürzt GERD für gastroesophageal reflux disease),
  • interstitielle Zystitis,
  • der Knochenerkrankung „Kashin-Beck“,
  • Herzinfarkt,
  • Herzerkrankungen (ischämische Herzkrankheit),
  • Hautrötungen, -reizungen sowie juckende und schuppige Haut (Psoriasis),
  • Überaktiver Blase (Reizblase, Überaktives Blasensyndrom (OAB)),
  • Blasenzustände die einen Kontrollverlust über die Blase verursachen
  • Osteoporose,
  • hohem Cholesterinspiegel (Hyperlipidämie),
  • Atherosklerose (bzw. Arteriosklerose),
  • Aids (HIV),
  • als Antithrombotische Therapie,
  • zur Behandlung einer Eisenmangelanämie (in Kombination mit Eisen),
  • Extravasation,
  • bei Verletzungen,
  • zur Verbesserung der Wundheilung und Gesundheit der Haut,
  • Verstauchungen und Zerrungen,
  • Nierensteinen,
  • Konservierung von Hornhaut (bei Transplantaten) und
  • bei Haustieren, wie Hunde, Katzen, Pferde, Kaninchen etc.4 5 6 7

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